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Rezension - Wicker King von Kayla Ancrum



Titel: Wicker King
Autor: Kayla Ancrum
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenanzahl: 320
ISBN: 978-3423762335
Preis: HC 16,95 €





Lass dich mitnehmen in die Welt von Jack und August! Aber gibt es sie wirklich?
Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.


Ein sehr schöner, gut verständlicher Schreibstil. Relativ Kurze Kapitel, was mir sehr gefällt. August und Jack sind authentisch. Die Geschichte hat mich erschüttert, mich mitgerissen und mich nicht mehr los gelassen, bis zum bitteren Ende. Ein Intensives Leseerlebnis. Ich empfehle auch das Nachwort zu lesen. Ich persönlich fand dies sehr wichtig.

Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal was mich in diesem Buch über den Wecker King und seinen treuen Ritter erwartet, aber wurde total geflasht.

Wicker King ist eine Art Kinderspiel zwischen den Zwei Jugendlichenvon früher. Aber ab wann beginnt es kein Spiel mehr zu sein? Wie viel Fantasie braucht man, damit die Grenzen verwischen? Oder gar.. komplett verschwinden? Ab wann wird ein so Harmloses Spiel purer Ernst?

In diesem Buch geht es um eine psychische Erkrankung, eine selbstzerstörende Freundschaft. Die Sprache ist Teils echt hart aber passend. Die Story ist tragisch, beeindruckend und treffend. Und erst nach und nach klärt sich alles auf. Kommt Licht in diese Schwärze.

Die Geschichte wird untermalt durch Illustrationen, die immer wieder im Buch auftauchen.

Während dem Leidensweg passt sich auch die Farbe der Buchseiten an. Von der anfänglichen weißen Farbe, werden diese immer dunkler, bis die Seiten letztendlich schwarz sind. Diese Idee, dies visuell aufzuzeigen finde ich wirklich genial.



erschreckend, real und schockierend. Uneingeschränkte Leseempfehlung.




*Reziexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle an den dtv Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

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