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Rezension - Blackwood



Titel: Blackwood - Briefe an mich
Autor: Britta Sabbag
Verlag: FISCHER FJB
Seitenanzahl: 448
ISBN: 978-3841440136
Preis: HC 18,99 €


Inhalt:

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...

Romantisch, spannend und humorvoll - der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag


Meine Meinung:

Der Schreibstil von Britta Sabbag ist locker und leicht zu lesen. Sie schreibt bildlich und ich mochte die Charaktere. Und dennoch waren mir diese teilweise etwas zu flach. Zum Beispiel hätte ich über einige wie z.B. Wanda sehr gerne mehr erfahren.

In dem Buch finden jede Menge Teenieprobleme ihren Platz und auch das Theaterstück hat eindeutig sehr viel Redezeit beansprucht. Was im Grunde auch wirklich toll ist, doch leider habe ich mir durch den Klappentext erwartet, dass die größte Rolle die Briefe spielen. Dem war leider so nicht. Vor allem in der ersten hälfte kamen die Briefe eindeutig zu kurz. 

Trotzdem mochte ich die Geschichte um Gesine sehr. Auch toll finde ich, dass sie an sich wächst, während sie die Geheimnisse Blackwoods erkundet, auch wenn ihr Hindernisse in Form von Gerüchten und weiteres, den Weg verschwimmen lassen.

Auch Mimi konnte ich ins Herz schließen. Sie ist total herzlich und wohl der wichtigste Halt für Mimi in dieser neuen Umgebung nach all der Tragik.  Wen ich überhaupt nicht mochte war Lilian. Wie kann man nur so gehässig sein? Und trotzdem hatte sie eindeutig Unterhaltungswert. 

Ich mochte auch die Informationen zu Irland sehr gerne. Nicht nur Bräuche, Aberglaube und der ganze Regen, sorgten dafür, dass ich die Kulisse deutlich vor mir sehen konnte. Hiervon hätte ruhig noch mehr im Buch vorkommen können. Was aber jetzt nur mein persönlicher Geschmack widerspiegelt. 

Die Geschichte konnte mich jedoch trotz kleiner Minuspunkte sehr gut unterhalten und hat mir somit einige schöne Lesestunden beschert.


Fazit:

Eine Geschichte voller Magie, Humor und Liebe. Auch wenn die Briefe fast in eine Nebenrolle gedrängt wurden, würde ich das Buch weiter empfehlen.


Bewertung:




*Reziexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle an den Fischer Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

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