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Rezension - Hells Fire Rockerclub



Titel: Hell`s Fire Rockerclub
Autor: Bärbel Muschiol
Verlag: Klarant Verlag
Seitenanzahl: 250
ISBN: 978-3955739652
Preis: Ebook 9,99 €


Inhalt:

Ava kehrt aus Chicago in ihre kleine Heimatstadt Big Lake zurück. Sie scheut die Begegnung mit Paxton, ihrem ehemaligen Freund und Mitglied des Hell s Fire Motorcycle Clubs, den sie vor Jahren ohne Vorwarnung verlassen hatte. Zudem hütet sie ein bitteres Geheimnis, das besser niemals ans Tageslicht kommen sollte. Paxton ist sich unschlüssig, wie er mit ihr umgehen soll. Einerseits will er Ava für ihren Verrat bestrafen, andererseits will er sie besitzen keine andere Frau hat ihm je so viel bedeutet. Doch anstatt sich auf eine mögliche Zukunft mit ihr konzentrieren zu können, muss er sich mit einem wichtigen Problem auseinandersetzen: Der Krieg mit den Bloods eskaliert und die finale Auseinandersetzung steht kurz bevor. Aber es droht noch von einer weiteren Seite Gefahr. James, der brutale Ex von Ava, ist nach Big Lake gekommen, um sie sich zurückzuholen. Wird es Paxton gelingen, den Club zu retten, James abzuwehren und Ava endgültig für sich zu gewinnen?


Meine Meinung:

Die Autorin hat einen total flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Das Setting war bestens gewählt und bildgewaltig umgesetzt. Zudem schaffte sie es die Atmosphäre jeder Zeit bestens einzufangen.

Die Geschichte war sehr gut erzählt und ausgearbeitet. Mich konnten sehr viele Wendungen überraschen und ich konnte keine unnötigen Längen entdecken, die mir den Lesefluss störten. Die Story war abwechslungsreich, spannungsgeladen, mit tollem Humor, Düster, Leidenschaftlich und gefährlich.

Die Charaktere waren facettenreich. Selbst bei den Nebencharakteren wurde viel durchdacht.  So mochte ich vor allem auch Storm. Er ist Loyal und immer besorgt um Ava. Ich mochte seine besorgte Art um sie, obwohl sie schließlich gar nicht sein Mädchen ist. Ava mochte ich zu beginn an schon, auch wenn sie viel zu einfach in ihrer Meinung umzustimmen ist. Paxton hingegen ist so viel anders als Ava. Heiß, stark, rau und kämpft jederzeit mit seinen inneren Dämonen. Der Rocker nimmt sich außerdem was er will und fackelt nicht lange herum. 

Die Geschichte wird abwechselnd in der Sicht von Paxton und Ava geschrieben, was mich noch mehr ihre Hintergründe verstehen lies. Besonders auch einen Eindruck vermittelte, was es mit der Schizophrenie auf sich hat. 

Ich habe die Achterbahnfahrt der Emotionen genossen, die mir hier geliefert wurde. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch mitgefiebert. Ein wirklich tolles Buch.

"Karma ist kein Menü, irgendwann bekommt jeder was er verdient. Manchmal braucht das Schicksal nur eben etwas länger, um für Gerechtigkeit zu sorgen."


Fazit:

Düster, Leidenschaftlich, rau und gefährlich. Eine Achterbahnfahrt in der Loyalität und Freundschaft groß geschrieben wird.


Bewertung:




*Reziexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle an Bärbel Muschiol, die mir das Ebook zur Verfügung gestellt hat.

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