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Rezension - Die Krone der Seelenmacht




Titel: Die Krone der Seelenmacht
Autor: K. T. Meadows
Verlag: Independently published
Seitenanzahl: 325
ISBN: 978-1099098345 
Preis: TB 9,95 €
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Inhalt:

Greta und John haben das Portal zum Reich der Seelenmacht hinter sich verschlossen und wiegen sich in Sicherheit. Der dritte Kuss fordert jedoch auch im Diesseits Konsequenzen.Plötzlich steht Greta nicht nur vor dem Scherbenhaufen ihrer Liebe, sondern befindet sich erneut in Roots’ Fängen. Sie muss feststellen, dass die Wahrheit mehr als eine Seite hat. Intrigen, so alt wie der Totengott, drohen Bens Lebenslicht auszulöschen. Um ihre Liebe und Ben zu retten, muss Greta alles auf eine Karte setzen.



Meine Meinung:

Auch bei diesem Zweiten Teil rund um die Seelenmacht, konnte mich der Schreibstil der Autorin sofort begeistern. Locker, leicht, humorvoll und dennoch packend. Das Setting ist wie gewohnt einmalig und grandios umgesetzt. Es besticht mit der Liebe zum Detail und perfekt umgesetzte Ideen. 

Auch die Charaktere finde ich immer noch wundervoll. Diese wirken nicht plump, sondern gut durchdacht, mit Tiefgang und vor allem echt. Auch die Dialoge der Protagonisten wirken ungekünstelt und lebensecht. Greta ist mir noch immer sympathisch, auch wenn sie teilweise echt überfordert scheint. Aber trotz allem gibt sie nicht auf und man sieht auch sehr schön, wie sie an ihren Aufgaben immer mehr wächst.

 
Ben mochte ich in diesem Teil nicht sonderlich, deswegen war ich immer froh, wenn er mal eine längere Zeit von der Bildfläche verschwand. Irgendwie kam ich nämlich mit seiner „Wandlung“ überhaupt nicht klar. Auch Ell sank in meiner Anerkennung immer mehr, auch wenn ich sie nicht vollständig zu gut oder böse zuordnen kann. Irgendwie ist sie beides. John jedoch mag ich immer mehr. Er gibt für seine Liebe alles auf und das ist echt bewundernswert. Ich glaube es gibt wirklich nichts, was er für Greta nicht auf sich nehmen würde.


Roots wusste ich teilweise gar nicht mehr einzuschätzen. Ich hätte ihm diesen großen Schritt gegen Greta nicht zugetraut und vor allem in keinster Weise erwartet. Aber ich gönne ihm trotzdem den Weg, den er für sich gefunden hat um wenigstens für kurze Zeit echte Erfahrungen zu sammeln, weit weg von all seinen Büchern.


Und dann war er da, dieser Moment, in dessen dem Leser das Herz herausgerissen wird und man sich nur noch so denkt „ Nein, wieso zur Hölle tust du mir das an?“ Aber auch durch erneutes Lesen der Seiten änderte sich die Handlung nicht und man musste mit ansehen wie der erste Protagonist quasi zerstört wurde. Und trotzdem, oder gerade deswegen nahm mich die Geschichte völlig ein, wirbelte mich herum, drehte und wendete sich, bis sie mich völlig zerstört wieder ausspuckte.


Ich fand in der kompletten Geschichte keinerlei unnötigen Längen und wurde immer wieder durch unvorhersehbare Wendungen überrascht und sogar schockiert. Wie auch schon im letzten Teil fand ich die Atmosphäre sehr gut umgesetzt. Geheimnisvoll, nervenaufreibend, inklusive  Dunkelheit und Gefahr. Die Autorin hat mit diesem Teil definitiv nochmal einen drauf gelegt. Ich konnte mich kaum von der Geschichte abwenden.



"He, kein letztes Kosewort?"

Rebell hob einen Mundwinkel. "Warum ein letztes? Ich verfüge über einen schier unerschöpflichen Schatz. 
Du wirst sie noch bis in alle Ewigkeit verfluchen können."

"Drück mir die Daumen, Holzkopf."

"Kein Zweifel, dass du es schaffst, Prinzessin."



Fazit:

Eine unglaubliche und nervenaufreibende Rückkehr in Roots Reich, die mich total begeistern konnte. Die Geschichte hat mein Herz im Sturm erobert und mich emotional total mitgenommen. Eine absolut Lesenswerte Dilogie.




Bewertung:






*Reziexemplar/Werbung. Vielen Dank an dieser Stelle an K. T. Meadows, die mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

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