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Rezension - Tara und Thanee



Titel: Tara und Tahnee - Verloren im Tal des Goldes
Autor: Patrick Hertweck
Verlag: Thienemann Verlag
Seitenanzahl: 304
ISBN: 978-3522184670
Preis: HC 15,00 €


Inhalt:
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …

Meine Meinung:

Patrick Hertweck hat einen flüssigen, lockeren und leicht verständlichen Schreibstil, der es leicht macht in die Geschichte einzutauchen. Dabei unterstützen ihn seine spannende und packende Art zu schreiben, so wie seine bildgewaltige Umsetzung des Ganzen.

Besonders ins Auge sticht auch das Cover inklusive lila Buchschnitt, was einfach nur mega schön aussieht. Allein deswegen zog es mich schon zu diesem besonderen Buch.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Sichten von Tara und Thanee. Was die beiden verbinden könnte, lässt ja schon das Cover erahnen, doch trotz dessen war die Geschichte nicht langweilig. Die Kulisse fand ich sehr gut gewählt und ist definitiv einmal was anderes. Denn 2 Mädchen hätte ich in so einem Abenteuer im Wilden Westen nicht unbedingt erwartet. Die Charaktere waren bestens gezeichnet. Sie waren besonders und überzeugend. Die mutige Thanee hab ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Bei Tara hat es etwas länger gedauert, aber das lag wohl an der Art wie man als Leser von ihr zu hören bekam. Das lässt nur langsam mehr über sie erfahren. Vor allem auch Pocom mochte ich zudem sehr.

Die Geschichte ist fesselnd, lebendig, altersgerecht und Abwechslungsreich. Ich mochte das rasante Abenteuer rund um Kopfgeldjäger, Wilden Westen, Flucht, Tagebucheinträgen, Goldgräbern und Geisterstädten sehr und auch die lehrreichen Momente wurden sehr gut eingepflegt ohne das Langeweile aufkommt. Und auch die Auflösung am Schluss konnte mich dann doch noch teilweise überraschen.

Fazit:

Ein rasantes Abenteuer mit 2 Mädchen im Wilden Westen, das den Alltag vergessen lässt inklusive lehrreiche Momenten. Definitiv nicht nur was für junge Leser.

Bewertung:







*Reziexemplar/Werbung. Vielen Dank an dieser Stelle für das Exemplar.

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