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Rezension - Bound to Suffer



Titel: Bound to Suffer
Autor: Jay El Nabhan
Verlag: Hawkify Books
Seitenanzahl: 380
ISBN: 978-3947288717
Preis: TB 14,99 €

Demetria ist eine Göttin unter den Vampiren,die ihresgleichen sucht. Ihre Grausamkeit und ihre Macht sind unübertroffen. Sie ist das Zentrum, der Inbegriff an Perfektion.

Zumindest glaubt sie das als Erstgeborene der Schöpferin aller Vampire. Um einen Krieg zu entfesseln, verstrickt sie sich in ein Netz aus Lügen, Hass und Intrigen. Gemeinsam mit ihrer Schöpfung, den Lillim, bindet sie einen mächtigen Vampirkrieger an sich und formt eine Armee der Dunkelheit. Aber Macht hat ihre Schattenseiten und daraus wächst Misstrauen und Verrat. Die Herrschaft über die Vampirwelt scheint weiter entfernt denn je und zeitgleich zum Greifen nah.

Doch Demetria ist bereit.

Bereit zu töten.

Bereit zu kämpfen.

Bereit, den Thron zu besteigen...



Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis ich endlich in dieses Buch fand, doch meine Hartnäckigkeit wurde belohnt.

Der Schreibstil der Autorin war meiner Meinung nach etwas anspruchsvoller und auch bei den vielen verschiedenen Charakteren musste ich mich schon ziemlich konzentrieren um der Geschichte richtig zu folgen, aber mit der Zeit fiel mir dann auch das immer leichter.

Wer in diesem Buch glitzernde Vampire, mit einer übermenschlichen kitschigen romantischen Art sucht, getrieben von dem Wunsch normal zu sein , ist hier definitiv falsch. 

Die Autorin setzt hier auf das was Vampire eigentlich darstellen sollten. Blutrünstig, gefährlich, manipulativ, echt und ihrer Rolle in der Nahrungskette komplett bewusst.

Demetria geht über Leichen um an ihr Ziel zu kommen. Spinnt gekonnt ihr Netz aus Intrigen und streut Lügen. Alles nur für ein Ziel.. Ihre Rache.

Und doch.. mochte ich sie. Vermutlich sogar zu sehr, in Anbetracht ihrer Persönlichkeit.

Das Buch ist spannend geschrieben und die Charaktere bildlich auf Papier gebracht. Immer wieder ließt man Kapitel aus der Vergangenheit, die durch eine Kursivschrift und Jahreszahl gekennzeichnet sind. So erfährt man häppchenweise immer mehr von der Vergangenheit, so wie der Gegenwart.

In der Geschichte geht es ziemlich brutal zu. Da verabschiedet sich auch hier und da mal ein Körperteil. Doch gerade das fand ich gut, da es einfach mal nicht immer nur Sonnenschein war, wie in so vielen anderen Büchern.

Und falls man durch das Ganze Gewusel der vielen Geschöpfe doch mal den Durchblick verliert, findet man ui Beginn ein Glossar mit einer gut erklärten Auflistung.

Fesselnd, düster und brutal. Das Buch konnte mich, trotz Startschwierigkeiten meinerseits, dann doch noch überzeugen.





*Reziexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin und Hawkify Books, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

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